New York – Quer durch Häuserschluchten und zum Basketball

Veröffentlicht: 8. April 2013 in Beiträge
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Am nächsten Morgen ging es erst einmal zum nahegelegenem Metrodiner etwas Frühstücken. Wie man sieht war es ein klassisch amerikanisches Restaurant. Zur Auswahl standen Pancakes, Bratkartoffeln, jegliche Formen von Ei, Würstchen und was man sonst noch so alles als typisch amerikanisch kennt.

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Hier meine persönliche Wahl:

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Für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen etwas die Stadt zu erkunden und die bekannten Wolkenkratzer aufzusuchen.

Hier z. B. das Empire State Building:

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Danach ging es einige Straßen kreuz und quer durch die Stadt. Bei den riesigen Häuserschluchten kam man sich doch manchmal ziemlich klein vor. Vergleichbares findet man wohl nur noch in den asiatischen Metropolen. Auf unserem Weg lag z. B. auch noch das Chrysler Building, was auch mit einer sehr ansehnlichen Architektur aufwarten kann (leider finde ich gerade (2015) kein Bild mehr davon).

Dafür dieses Fundstück:

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Die Centralstation durfte natürlich auch nicht fehlen:

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Nach der Besichtigung des Rockefellercenters und der sich leider in Vollsanierung befindlichen St. Patricks Cathedral, ging es in die U-Bahn Richtung Brooklyn.

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Dort angekommen suchten wir nach dem berühmten Steakhouse von Peter Luger. Da der Mann scheinbar Deutscher war, schienen die Gerüchte, dass es sich um das beste Steakhouse des Landes handeln soll, nicht weit hergeholt. Und auch die Auszeichnungen in den Bilderrahmen im Innenbereich ließen darauf schließen. Das musste getestet werden.
Glücklicherweise wurden wir nicht enttäuscht und das „Small“-Steak schmeckte wirklich vorzüglich. Auch unser Kellner war ein Highlight: Tellerabräumen war dann „clear up the crap“, als die Steaks kamen meinte er „no worry, its small, but expensive“ oder diverse Sprüche, dass er schon öfter mal beim Servieren alles hat fallen lassen und dass wir uns ruhig die Bäuche mit dem gratis Brot vollschlagen sollten: Herrlich! 🙂 Komischerweise erklärte er uns auch wie weit es ca. zum Basketballstadion ist (wo wir als nächstes hin wollten); gefragt hat ihn aber keiner… ein Mysterium, was wohl niemals gelöst wird.

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Dann ging es wie angekündigt zum Barclays Center, wo die Brooklyn Nets beheimatet sind und an diesem Abend gegen die Chicago Bulls antraten. Zunächst sah es nach einer klaren Sache für die Nets aus: 26:13. Allen voran Starspieler Williams und der überragende Lopez setzen dem Spiel ihren Stempel auf. Lopez machte allein 20 der 26 Punkte. Dementsprechend könnte man meinen war die Stimmung auf dem Hochpunkt, da die Heimmanschafft das Spielgeschehen beherrschte. Dem war aber nicht so.

Erst mit dem Erstarken der Bulls wurde die Stimmung hitziger. Nicht unbedingt wie man es aus einem Fußballstadion kennt, durch Fangesänge der beiden Lager, sondern eher durch einzelne Protagonisten, die sich Sprüche an den Kopf warfen. Direkt vor uns in der Reihe war so ein Exemplar. Der junge Mann besorgte sich aufgrund der guten Leistung Lopez´ in der Halbzeit ein neues Jersey mit eben diesem auf dem Rücken. Immer wieder drehte er sich herum und versuchte die Brooklynfans zu pushen. Sein absoluter Lieblingsspruch: „Come on hipsters, make some noise!“. Oder es kam sowas wie, „you paid 100 bucks for this ticket, make some noise“. Und diese Sprüche kamen mit einer Stimme daher… Der Mann muss in seiner Freizeit nur Whiskey saufen und Zigarren paffen! Der Spruch wurde übrigens von einem direkt links von uns sitzendem Bulls-Anhänger sehr gut gekontert: „He paid really 100 dollar for this?“ Daraufhin ergaben sich viele Wortgefechte über einzelne Spielzüge und missglückte Angriffe: „Was that an airball? Was that an airball?“. Und auch die allgemeine Stimmung im Stadion steigerte sich, so dass die Spannung des Spiels wirklich auf die Atmosphäre übertragen wurde.

Kurz vor Schluss führten die Bulls 92:90. Knapp 5 Sekunden noch auf der Uhr. Die Nets in Ballbesitz. Vorher gab es einen Einspieler, dass Johnson wohl der Mann für die entscheidenen Dreier ist. Nach einer schnellen Passkombination landete der Ball beim mittlerweile stark nachlassenden Lopez. Evtl. wussten auch die Bulls von den Lucky Punch Qualitäten des Joe Johnson, so dass dieser zugestellt war. Der Ball traf auf den Ring, sprang, sprang und kullerte heraus. Sieg für die Bulls nach einer starken Aufholjagd. Der verrückte Brooklyn-Fan machte nach dem Abpfiff übrigens noch fleißig Fotos mit den Bulls-Anhängern. Schön diese Sportlichkeit. Sein Lopeztrikot zog er übrigens wieder aus und zeigte sich lieber im Williamsshirt, der auch am Ende groß aufspielte.

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Nach dem Spiel ging es dann nach Hause zum obligatorischem Film im Aufenthaltsraum. Leider hatten ein paar nervige Gauchos das Prinzip dort nicht verstanden und feierten feucht-fröhlich eine Party mit viel zu lauter, schlechter Musik. Zwischendurch brachten sie sogar ein Wort Englisch heraus. „Fire“ ertönte es als man unsere Snacks in der Mikro entdeckte. Ja wirklich diese Mikrowellen… Teufelszeug! „Fire“… Tz!

Timo

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